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Donnerstag, 09 Februar 2012

Nachruf auf Petra, eine Freundin

Im November 2009 mussten wir Petra Riedel auf Ihrem letzten Weg die Ehre erweisen.

Petra ist viel zu jung und viel zu grausam gestorben.

 

Ich möchte hier einige Worte schreiben, die mir auf der Seele liegen:

 

An Petra

Unabhängig von allen Aufgaben, die Du als Webmaster mit Entwicklung und Aufbau, mit Betreuung und Wartung unserer Website zuverlässig und mit unglaublich viel Enthusiasmus  ausgefüllt hast, ist die Lücke die Dein Tod als Mensch hinterlassen hat enorm groß.

Jeder von uns hat seine persönlichen Bilder von und mit Petra im Kopf. Allen wird es so gehen, dass unzählige dieser Bilder eine lachende Petra zeigen. Dahinter verbarg sich aber auch eine selbst in schweren und schwersten Zeiten zuversichtliche, hilfsbereite, feinfühlige Frau, auf die jeder zählen konnte. Petra, Du hast Dich immer in andere Menschen eingefühlt, hast ein offenes Ohr und aufmunternde Worte nicht produziert  -  bei Dir war ich mir sicher, dass Du sagtest, was Du meinst. Eine Gabe, die man sich  bei Freunden nur wünschen kann. Es kam nie vor, aber Du hättest im Notfall nachts auf der Matte gestanden, Gewehr bei Fuß und mit einer Portion Pragmatismus ausgestattet, die in solchen Situationen einfach nötig ist.

Selbst mit  Deiner Krankheit bist Du offensiv wie kaum ein anderer umgegangen, hast Wissen wie ein Schwamm aufgesaugt, Zuversicht ausgestrahlt, kleinste Erfolge wie Meisterschaften gefeiert und es tatsächlich geschafft Ärzte, Pfleger, Mitpatienten aufzumuntern - vertauschte Rollen, die Du geliebt und gelebt hast. Nach vielen Gesprächen bin ich verblüfft über Deine vorherigen Worte gewesen - sicher nicht ich allein.

Der BVB hat Dich immer beschäftigt, war nie gleichgültig; immer warst Du auf dem Laufenden. Vom Krankenbett aus wurde getextet und angefeuert, gejubelt und geschimpft (selten - meist über den Schiri versteht sich), wenn der BVB gespielt hat. Bei allem Entsetzen hast  Du versucht, die Normalität in Dein Leben zurück kommen zulassen. Oft genug wurden Spiele des BVB oder Feiern des Fanclubs als aktuelles Ziel für die Bewältigung einer neuen Aufgabe in der Krankheitsgeschichte ausgegeben - und wie Du gestrahlt hast, wenn es dann mal wieder geklappt hat mit der Zielerreichung.

Petra, Du fehlst mir sehr. Ich weiß, dass ich hier für ganz viele im Fanclub schreibe. Das Schöne, wenn man in diesem Zusammenhang so was überhaupt sagen darf  ist, dass Du so viele Spuren hinterlassen hast. Dein Lachen ist auch heute noch auf  jeder Busfahrt, jedem Sommer- und Neujahrsfest da - und nicht nur dann. Deine Ratschläge fehlen oft und Deine Zuversicht erst recht.

 

Wir werden Dich nie vergessen .


 

tantejutta


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