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Stadion „Weiße Wiese“
Ursprünglich war die Weiße Wiese ein städtischer Ballspielplatz mit Laufbahn und Sprunggrube. Die Tore bestanden zunächst nur aus Kanthölzern und Querlatten und wurden nach den Spielen stets abgebaut. Nach Abschluss umfangreicher Umbauarbeiten besaß das Stadion eine Kapazität von etwa 10.000 Plätzen. Der neue „Borussia-Sportplatz“ wurde dem Verein vom Oberbürgermeister am 14. August 1924 übergeben. Als 1937 in den Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten eine Expansion der Hoesch AG forciert wurde, musste der Verein das Gelände der Weißen Wiese verlassen und in die Kampfbahn Rote Erde im Dortmunder Süden umziehen. Eine Gedenktafel mit „Hoesch Park“ erinnert noch heute an die historische Spielstätte. Stadion „Rote Erde“
Das Stadion “Rote Erde” früher “Kampfbahn Rothe Erde” genannt, wurde 1926 an der Strobelallee gebaut. Nach seiner Eröffnung war es ab 1937 bis zur Eröffnung des Westfalenstadions die Heimat des BVB. Bei den Bombenangriffen auf Dortmund wurde das Stadion im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. In den Nachkriegsjahren wurden die Kriegsschäden beseitigt und Borussia Dortmund feierte in den 1950er- und 1960er-Jahren hier große Erfolge. Zwischenzeitlich verfügte die "Kampfbahn" in den 1960er-Jahren aufgrund einer zusätzlich aufgebauten Holz-Stehtribüne über eine Kapazität, die 42.000 Zuschauer zuließ. Die Behelfstribüne aus Holz wurde nach der Eröffnung des Westfalenstadions abgerissen.
”Westfalenstadion”
Der Signal-Iduna Park (bis Ende November 2005 Westfalenstadion) ist ein reines Fußballstadion und mit 80.708 Zuschauerplätzen das größte Deutschlands. Das Stadion mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ist mittlerweile ein Wahrzeichen Dortmunds. Das Stadion wurde zwischen 1971 und 1974 für die WM 74 mit einer Zuschauerkapazität von 54.000 Zuschauern errichtet. Es kostete lediglich 31,7 Mio. DM, da sich Rat und Verwaltung der Stadt Dortmund für den Bau eines Palettenstadions in Fertigbauweise entschieden hatten. Den Hauptanteil der Baukosten trugen der Bund und das Land NRW. Das Stadion blieb bis Anfang der 1990er Jahre baulich nahezu unverändert. 1992 erfolgte die Umrüstung von Steh- zu Sitzplätzen durch das Hochbauamt der Stadt Dortmund. Die auf der Nordtribüne befindlichen Stehplätze wurden zu Sitzplätzen, wodurch sich das Fassungsvermögen auf 42.800 verringerte. Umbau- bzw. Ausbaumaßnahmen
Zwischen den Jahren 2002 und 2003 wurde die dritte Ausbaustufe durchgeführt. Ziel war es die bislang offenen Stadionecken zu schließen und damit die Kapazität des Stadions weiter zu erhöhen. Nach der dritten Ausbaustufe belief sich die Kapazität des Stadions auf knapp 83.000 Zuschauer. Die Außenseite der Nordtribüne wurde verglast, im Inneren finden sich Gastronomiebereiche und das BVB-Museum. In der Saison 2003/2004 stellten die Fans von Borussia Dortmund einen Europarekord auf. 1,35 Millionen Zuschauer besuchten während der Saison das Dortmunder Stadion. Das waren durchschnittlich 76.500 Fans pro Spiel. Ein letzter Umbau zur Vorbereitung des Stadions auf die WM 2006 fand in der Sommerpause 2005 statt. Es erfolgte die Installation eines elektronischen Zugangssystems, die Aufwertung der Plätze für Behinderte, der Umbau der VIP-Bereiche, der Kabinen und der sanitären Einrichtungen. Aufgrund der Umbaumaßnahmen der Tribünen fielen 1.500 Zuschauerplätze weg, und das Stadion bot noch Platz für 81.264 Zuschauer.
Die UEFA deklarierte den Signal Iduna Park anschließend zum Fünfsterne-Stadion. Es ist damit eines der fünf deutschen Stadien in denen Endspiele der Champions-League, des Uefa-Cups sowie Europameisterschaftspiele stattfinden dürfen. Zu Erhöhung der Sicherheit bestand die Bezirksregierung Arnsberg auf einigen Freiflächen auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks. Die Umsetzung der geforderten Maßnahmen reduzierte die Kapazität des Stadion noch einmal auf heute 80.708 Plätze.
2007 erfolgte eine weitere Baumaßnahme an der Nordostecke gelegenen Geschäftsstelle von Borussia Dortmund, dem AugustLenz-Haus. Neben einem Fanshop und einem Ticketcounter wurden mit dem Strobels eine Restauration mit Biergarten angelegt. Aus dem “Westfalenstadion” wird der “Signal-Iduna-Park”
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschloss Anfang 2006, eine Straße in Stadionnähe „Am Westfalenstadion“ zu nennen. Der Verein wertete diese Entscheidung als unsensibel gegenüber dem Sponsor, während viele BVB-Fans und Dortmunder erfreut waren, dass der traditionsreiche Name nun mit der Straße erhalten bleibe.
Quelle: Auszüge aus www.wikipedia.de |
Die „Weiße Wiese“ war der erste Sportplatz von Borussia Dortmund und befand sich an der Wambeler Straße in unmittelbarer Nähe des Borsigplatzes.
Zur Saison 1974/75 zog Borussia Dortmund vom Stadion “Rote Erde” in das neue Stadion um. Heute ist “Rote Erde” ein Leichtathletik-Stadion mit einer Kapazität von 25.000 Zuschauern, davon 3.000 überdachte Sitzplätze.
Zwischen 1995 und 1999 wurde eine erste Umbauphase realisiert. Ziel war die Aufstockung und Erweiterung durch Errichtung eines Oberrangs bei allen Tribünen. Nach dem Ausbau der beiden Tribünen hatte das Westfalenstadion eine Kapazität von 55.000 Zuschauern. Auf der Westtribüne befindet sich seitdem die Ehrentribüne; zudem wurde dort ein VIP-Bereich eingerichtet.
In der zweiten Ausbaustufe wurden auch Nord- und Südtribüne mit einem Oberrang überbaut. Auf der Nordtribüne wurden im Oberrang Sitzplätze errichtet, während der Oberrang der Südtribüne traditionell als Stehplatz realisiert wurde. Als Stehplatztribüne fasst die Südtribüne seitdem 25.000 Zuschauer und ist damit die größte in Europa; insgesamt bot das Stadion nach diesem Ausbau 68.600 Besuchern Platz. Bei internationalen Spielen können die Stehplätze in kurzer Zeit in Sitzplätze gewandelt werden.

Mitte Dezember 2006 wurde zusätzlich der Haltepunkt der Deutschen Bahn AG "Westfalenhalle" in "Signal Iduna Park" umbenannt.